Elisabethinen
Kirche
 
 
   
   
Die Elisabethinen
Die Elisabethinenkirche
Kuppel der Elisabethinenkirche

Kuppel der Elisabethinenkirche

Das Fresko über dem Altarraum zeigt die Aufnahme der hl. Elisabeth in den Himmel.

Das Fresko im Gewölbe der Orgelempore hat musizierende Engel zum Thema.

EIN BAROCKER KUPPELBAU
Der barocke Kuppelbau der Elisabethinenkirche wurde 1764 - 1768 nach Plänen des Wiener Baumeisters Paul Ulrich Trientl errichtet. Der Fassadenturm, infolge fehlender Mittel vorerst unvollendet belassen, konnte erst 1845 ausgebaut werden. Die Kirche ist in die südwestliche Ecke des Klostergebäudes integriert. Obwohl noch ganz in der Ausdruckswelt des Barock beheimatet, lassen Architektur wie Innenausstattung unverkennbar bereits klassizistische Einflüsse erkennen.

Das Innere der Kirche ist eine zweiseitig symmetrische Anlage um einen quadratischen Mittelraum, über dem sich die kreisrunde Kuppel mit Laterne und drei Fenstern wölbt.

Bartolomeo Altomonte schuf um 1768 die Deckenfresken. Das große Deckenfresko (siehe Bild) hat die Apotheose des hl. Franziskus zum Thema. Um den Ordensheiligen sind acht Gruppen von franziskanischen Heiligen, unter ihnen auch einige Elisabethinen und viele Putten und Engel, geschart. In den zu Kuppel hinaufführenden Pendentifs sind auf gemalten Konsolen die vier lateinischen Kirchenväter dargestellt: Gregorius, Hieronymus, Augustinus und Ambrosius.

Gemälde im Kreuzgang

Gemälde mit Kreuzigung am Hochaltar


 
DIE KREUZIGUNG
Das barocke Ölgemälde mit Kreuzigung am Hochaltar, 2. Hälfte des 18. Jh., ist ein würdiger Ersatz für das verschollene usrprüngliche Hochaltarbild des Welser Malers Wolfgang Andreas Heindl, das die Übergabe des Portiunkula-Ablasses durch Maria an den hl. Franziskus zeigte.
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