Elisabethinen
 
 
   
   
Die Elisabethinen
Gib mir deine Hand - Inhalt




Inhalt

Vier große Themenbereiche werden angesprochen:

1. Sterben gehört zum Leben

In diesem Kapitel wird das Kind unter anderem über die Natur zum Kreislauf des Lebens geführt.
- Am Beispiel des Schneeglöckchens wird gezeigt, wie aus einer Zwiebel eine Pflanze wird, die wächst, blüht, was dem Leben entspricht, dann verwelkt und schließlich stirbt.
- Die Lebensspirale, mit der Geburt in der Mitte, soll dem Kind zeigen, dass es verschiedene Abschnitte gibt. Das offene Ende sagt dem Kind, dass niemand weiß, wann diese Leben sein Ende hat.
- Die Frage, was oder wer ist schon gestorben und wieso, gibt Auskunft über die bisherigen Erfahrungen des Kindes in der Familie.


2. Das Sterben, der Tod und die Beerdigung

Sterben und Tod konfrontieren uns mit unserer Endlichkeit, mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und der Frage nach einem möglichen Leben nach dem Tod.
Viele Erwachsene erzählen, dass sie in ihrer Kindheit mit diesen Fragen alleine gelassen worden sind.
Die Tabuisierung von Tod und Trauer ist ein Problem von Erwachsenen, nicht von Kindern.

- Mit der Geschichte des Schmetterlings wird die Verwandlung von der Raupe zum Insekt, die Veränderung von einer Wesensform in eine andere erklärt.
- Mit der Beantwortung der Frage - Was ist eigentlich sterben - kann dem Kind sachlich und neutral im Bezug auf Religion und Glaube der Unterschied zwischen einem lebenden und einem toten Körper verständlich gemacht werden.



3. Die Gefühle des Kindes

Voraussetzung für die Entwicklung eines natürlichen Verständnisses für Tod und Trauer, ist die Erkenntnis, dass alle Gefühle, die in diesem Zusammenhang auftauchen, sein dürfen, dass sie kommen und auch wieder gehen, wenn man nicht zu viel daran herummanipuliert.

- Ein Zuordnungsspiel soll die Vielfalt der möglichen Gefühle zeigen.

- Mit der Frage - Was kann man mit Gefühlen tun? - werden die Kinder angeregt, ihre Gefühle anzusprechen und dadurch zu lernen, dass es ihnen anschließend besser geht.

- Wenn die Tränen des Kindes erzählen könnten, was möchten sie uns sagen? Viele Kinder können nicht über ihre eigenen Gefühle sprechen. Ihre Tränen erzählen zu lassen überwindet diese Blockade


4. Wie geht es weiter?

Durch den Tod eines Familienmitgliedes wird die Beziehungsstruktur, die bisher Sicherheit und Stabilität verliehen hat, verändert. Das Kind braucht aber nicht den Platz des Verstorbenen einnehmen.

- Die Beantwortung der Frage - was hast du am liebsten mit ..(dem Verstorbenen) gemacht? - ist für das Kind durch den Austausch von Erinnerungen tröstend.

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