Medizin
 
Anästhesie
Kurzvorstellung
HERZLICH WILLKOMMEN AN DER ANÄSTHESIE
AM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN

Das Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Krankenhaus der Elisabethinen besteht seit dem Jahr 1964.
Wir sind zur Zeit ein Team von 13 FachärztInnen und 3 AusbildungsassistentInnen, 13 diplomierten Pflegepersonen und 2 Pflegehelferinnen im Bereich der Anästhesie, weiters 33 Planstellen im Bereich Intensivpflege und 3 PflegehelferInnen, für den Bereich der Aufwachräume 7 Diplompflegekräfte und 3 PflegehelferInnen, 3 MTA‘s im Blutdepot sowie 1 Stationssekretärin.

Es werden jährlich ca. 8000 Anästhesien (Allgemein- und Regionalanästhesien) in den Bereichen Chirurgie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie durchgeführt, weiters Anästhesien bei diagnostischen und interventionellen Eingriffen.

Aufwachraum
Um unseren Patienten höchste Sicherheit und eine möglichst schmerzfreie Aufwachphase gewährleisten zu können, stehen zwei Aufwachräume mit entsprechend geschultem Team für die postoperative Überwachung zur Verfügung.

Operative Intensivstation
Im Jahr 1974 wurden mit dem Beginn der Transplantationschirurgie (Niere) zwei Intensivbetten in Betrieb genommen und somit der Grundstein für den Aufbau einer Operativen Intensivstation im KH der Elisabethinen gelegt.
Heute gehört zum Aufgabenbereich der Anästhesieabteilung eine zehn Betten umfassende, mit modernsten Überwachungs- und Therapiegeräten ausgestattete operative Intensivstation.
Hier werden vor allem Patienten nach großen operativen Eingriffen (Abdominalchirurgie: Leber-, Pankreas-, Ösophagusoperationen; Nierentransplantationen, thoraxchirurgischen Eingriffen, urologischen Eingriffen: lapararoskopische Prostatektomie, Zystektomie) betreut. Weiters erfolgt die Überwachung von Patienten mit besonderem Risikoprofil. Patienten mit Lungen- und Nierenversagen sowie Sepsis werden nach den neuesten Standards der Intensivmedizin therapiert.

Anästhesieambulanz
Seit dem Jahr 1999 – mit dem Umzug in den C-Bau und dem dadurch erweiterten Raumangebot – steht eine Anästhesieambulanz für die ambulante und stationäre Prämedikation zur Verfügung. Dadurch ist eine patientenorientierte, flexiblere Vorbereitung auf die Operation möglich. Voruntersuchungen, erweiterte diagnostische Maßnahmen und evtl. Konsilien können bereits im Vorfeld angeordnet werden.

Schmerzambulanz
Im Jahr 1996 konnten wir eine auf modernen Standards basierende anästhesiologisch betreute Schmerzambulanz in Betrieb nehmen, die sich vorerst auf die Betreuung von Patienten, welche im Haus stationär waren, konzentrierte (Tumorpatienen, postoperativer Akutschmerzdienst).
Im weiteren Verlauf erfolgt auch die Versorgung von ambulanten Schmerzpatienten. Ziel für die kommenden Jahre ist der Ausbau zu einer interdisziplinären Schmerzambulanz für chronische Schmerzpatienten.

Blutdepot
Bereits in den frühen 60er-Jahren – im Zuge der Errichtung eines Institutes für Anästhesiologie am hiesigen Krankenhaus – war es Aufgabe des Anästhesisten, für Patienten serologisch verträgliche Blutkonserven bereitzustellen.
Aus dieser Gegebenheit entwickelte sich in den folgenden Jahren traditionellerweise das Blutdepot zu einem Teilbereich des Institutes für Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Unser Blutdepot mit angeschlossenem serologischem Labor hat die Aufgabe, immunserologische Untersuchungen und Analysen durchzuführen, die eine mit hoher Sicherheit für die Patienten und dem heutigen Stand der Wissenschaft entsprechende Therapie mit Blut und Blutprodukten ermöglichen.
Diese prätransfusionellen Untersuchungen beinhalten die Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors, den Antikörpersuchtest – d.h. die Suche nach irregulären Antikörpern, wie sie z.B. im Rahmen von Schwangerschaften oder früheren Blutübertragungen (Bluttransfusionen) gebildet wurden, die Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) und noch verschiedene Spezialuntersuchungen.
Zwei Anästhesistinnen, die auch die Facharztanerkennung für Transfusionsmedizin besitzen, sowie speziell geschulte AnästesistInnen und 3 qualifizierte MTA’s stehen für diese Aufgaben zur Verfügung.

  Für den Inhalt verantwortlich: OA Dr. F. Ginterstorfer - Internetbeauftragter der Anästhesiologischen Abteilung
Aktualisiert am 05. 09. 05
 

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