TIPS = transjugulärer intrahepatischer portocavaler Stentshunt

   

TIPS

Die portale Hypertension verursacht eine Vielzahl klinischer Symptome von denen einige durch eine therapeutische Senkung des Pfortaderdruckes gebessert (Varizenblutung, Aszites und andere jedoch aggraviert werden können / heptische Endzephalopathie, Ikterus). Bei der Anlage eines transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts wird der Pfortaderdruck gesenkt und es kommt zur Entlastung portalvenöser Umgehungskreisläufe, sodass Oesophagusvarizen weniger stark perfundiert werden. Zugleich können sich günstige Effekte im Hinblick auf ein weiteres wesentliches Problem der portalen Hypertension dem therapierefrakären Aszites ergeben wurden früher chirurgische Möglichkeiten zur portalen Dekompression durchgeführt, so stellt die Anlage eines transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS) eine minimal invasive Methode zur Senkung des portalen Druckes dar.

Technik:
Das Anlegen eines TIPS ist ein percutaner Eingriff, der in Lokalanästhesie und Sedierung durchgeführt wird. Der häufigste Zugang ist die rechte Vena jugularis, wobei sodann über obere Hohlvene rechten Vorhof die rechte Lebervene sondiert wird und von dieser ein Trakt zum rechten Portalhauptast mittels Implantation eines Stents geschaffen wird. Dadurch kommt es zur gewünschten Drucksenkung im Pfortaderkreislauf.

prä TIPS
post TIPS


Zusammenfassung und Ergebnisse:
Das Verfahren kommt in unserem Haus seit 1992 zur Anwendung, wobei sowohl Patienten mit rezidivierenden Oesophagusvarizenblutungen als auch Patienten mit therapierefraktären Aszites behandelt werden. Zum Teil dient es auch als Überbrückung der Wartezeit auf eine Lebertransplantation.

 

 

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