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Die rasche Entwicklung
der Schnittbildverfahren (MSCT, MRT) hat auch eine deutliche
Zunahme der erzeugten Bilddaten bewirkt.
Eine sinnvolle Befundung kann bei bis zu 1000 Bildern pro
Untersuchung nur auf einer speziellen Befundkonsole erfolgen.
Dadurch kam es auch zu neuen Herausforderungen in der Bilddatenarchivierung.
Die Bilder sollen schnell und an mehren Orten gleichzeitig
verfügbar sein unter Einhaltung des Datenschutzes und
der Datensicherheit.
Bei den Elisabethinen
wurden diese Anforderungen in einem PACS - Gemeinschaftsprojekt
der Röntgen- und EDV-Abteilung mit der Fa. Tiani (J-Vision
3.3.13) verwirklicht.
Speichermedium
und Datensicherheit
Als Speichermedium
dienen Festplatten wie sie auch in jedem PC vorhanden sind.
Das System ist frei skalierbar und dadurch kann die Speicherkapazität
beliebig erweitert werden.
Um die Datensicherheit zu gewährleisten werden die Patientendaten
an zwei verschiedenen Orten abgelegt (gespiegelt)
und zusätzlich auf Magnetbänder abgespeichert welche
in einer feuerfesten Einheit verwahrt werden .
Leistungsfähigkeit
eines modernen PACS - Systems
Da die Speichertürme
und die Befundungskonsolen örtlich voneinander getrennt
sind, sind schnelle Datenleitungen notwendig. Um hier maximale
Geschwindigkeiten zu erzielen werden 1Gbit Glasfaserleitungen
benützt. Die derzeitige Bildladegeschwindigkeit beträgt
für MR Bilder 28/s und für CT Bilder 15/s (unterschiedliche
Matrix) unabhängig vom Aufnahmedatum der Untersuchung.
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Datenserver
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Arbeitsplatz des Radiologen
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Arbeitsplatz
des Radiologen
Jedem
Radiologen steht ein moderner Befundarbeitsplatz mit einer
3-Bildschirmlösung zur Verfügung.
2 Monitore dienen dabei zur Betrachtung der medizinischen
Bilddaten (aktuelle Untersuchungen, Voruntersuchungen) und
daneben erscheint auf dem dritten Monitor die Krankengeschichte
des Patienten.
Durch die moderne Archivierungsstruktur sind alle digital
gespeicherten Bilddokumente in kürzester Zeit verfügbar
(z.B. 800 MR Bilder sind in ca.40sec vollständig geladen
unabhängig vom Untersuchungsdatum).
Verfügbarkeit
Um
einheitliche Patientendaten zu verarbeiten ist eine Kopplung
mit dem Krankenhausinformationssystem(KIS) erfolgt .
Die gekoppelten Befund- und Bilddaten sind in unserem Haus
überall für Ärzte und autorisiertes Personal
verfügbar (z.B Operationssaal oder Ambulanzen).
Unser
neues PACS System ist auch für die Teleradiologie
(Bildaustausch mit anderen Krankenhäusern oder niedergelassenen
Ärzten) gerüstet. Es werden täglich Bilddaten
zur optimalen Patientenversorgung unter Einhaltung der Datensicherheit
ausgetauscht.
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