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Presseaussendungen 2005
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zu den aktuellen Presseaussendungen
Anton Bruckner Quartett bringt 2006 mit einer Konzertreihe Kammermusik ins Krankenhaus der Elisabethinen.
Lebensrettendes Weihnachtsgeschenk für die Tochter:
Die 700. Nierentransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen Linz!
Weltdiabetesmarsch 2005
Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Elisabethinen Linz bietet ihren SchülerInnen ab sofort ein neues Ausbildungskonzept
Neues Navigationssystem ermöglicht schwierige chirurgische Eingriffe an der Schädelbasis
Warnung an Birkenallergiker: Sojaprodukte können schwerwiegende allergische
Reaktionen auslösen!
Konvent der Elisabethinen Linz beauftragt zwei Geschäftsführer mit der Leitung seiner Einrichtungen
Pressekonferenz: Genchip ermöglicht individualisierte Medizin
31. Gemeinsame Tagung der österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie und der bayerischen Urologenvereinigung
Zwei neue Primarii am Krankenhaus der Elisabethinen
Liesln feiern ihr Marathonteam
Zeckenschutzimpfung zeigt in Österreich große Wirkung
Gynäkologische Abteilung der Elisabethinen setzt Forderungen der Spitalsreform um
Technisches Problem bei implantierbaren kardialen Stimulationsgeräten
der Firma Medtronic
Stellungnahme Regionalkonferenz
Energiemesse im Krankenhaus der Elisabethinen
Sr. Barbara startet beim Linz Marathon
Mitarbeiter-Grippeimpfung als Patientenschutz
Entfernung einer Blase mittels Schlüssellochchirurgie in Österreich im Krankenhaus der Elisabethinen Linz
Architektenwettbewerb im Krankenhaus der Elisabethinen
Anton Bruckner Quartett bringt 2006 mit einer Konzertreihe Kammermusik ins Krankenhaus der Elisabethinen.

Mit einer Reihe von 3 Konzerten wird im Jahr 2006 ein Schwerpunkt des kulturellen Programms der Elisabethinen auf der Kammermusik liegen.

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Lebensrettendes Weihnachtsgeschenk für die Tochter:
Die 700. Nierentransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen Linz!

Ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk machte letzte Woche ein Vater seiner 17jährigen Tochter Amra: Er spendete ihr eine seiner Nieren und ermöglicht ihr dadurch wieder ein normales, von der Dialysemaschine unabhängiges Leben.

Diese Transplantation war gleichzeitig die 700 . Nierentransplantation bei den Elisabethinen Linz. Die Elisabethinen sind damit neben den Universitätskliniken das größte Transplantationszentrum Österreichs.

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Weltdiabetesmarsch 2005
Am Montag, den 14. November 2005 lädt das Beratungs- und Schulungszentrum für Stoffwechsel und Ernährung des Krankenhauses der Elisabethinen zur Teilnahme am Weltdiabetesmarsch ein.

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Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Elisabethinen Linz bietet ihren SchülerInnen ab sofort ein neues Ausbildungskonzept
An der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Elisabethinen Linz werden die Schülerinnen und Schüler neben der Theorie und Praxis, künftig auch in einer neuartigen Lernwerkstatt ausgebildet.

Das in der Schweiz bereits mit großem Erfolg eingesetzte Ausbildungsmodell wird in Österreich exklusiv bei den Elisabethinen in Linz angeboten.


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Neues Navigationssystem ermöglicht schwierige chirurgische Eingriffe an der Schädelbasis
Eingriffe in den Nasennebenhöhlen spielen sich oft in gefährlicher Nähe zum Gehirn ab. Dabei kann es zur Verletzung der Gehirnkapsel und zum Austritt von Gehirnflüssigkeit kommen.

Ein in den Vereinigten Staaten entwickeltes Navigationsgerät, das jetzt im Krankenhaus der Elisabethinen zum Einsatz kommt, zeigt auf dem Bildschirm die genaue Position des zu entfernenden Gewebes an und signalisiert dem Arzt wo sich das OP-Werkzeug gerade befindet.


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Zwei neue Primarii am Krankenhaus der Elisabethinen
Dr. Elisabeth Haschke-Becher übernimmt die Leitung des Institutes für medizinische und chemische Labordiagnostik, OA. Dr. Manfred Gschwendtner wird neuer Leiter des Institutes für Radiologie und Interventionelle Radiologie.

Fotos Prim. Haschke-Becher, Prim. Gschendtner
Fotos Vorstellung Fr. Prim. Haschke-Becher

Elisabeth Haschke-Becher ist am 25. April 1965 in Vöcklabruck geboren, wo Sie auch die Schule besuchte und maturierte. Das anschließende Studium an der Innsbrucker Leopold Franzens Universität beendete sie 1991 mit der Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde.

Die Ausbildung zum Facharzt für Medizinische und Chemische Labordiagnostik absolvierte sie am Zentrallabor der Landeskliniken Salzburg und der Universitätsklinik Lausanne in der Schweiz. 1998 wurde das Facharztdiplom übereicht.
Die neue Primaria bei den Elisabethinen Linz leitete vor der Übernahme der neuen Aufgabe das Zentrallabor der Christian Doppler Klinik Salzburg.

Die besondere Herausforderung der Zukunft sieht Haschke Becher in der Bewältigung der wachsenden Aufgaben unter ökonomisch schwierigen Rahmenbedingungen. „Es wird notwendig sein, die Entwicklung der richtigen Methodik und der richtigen Automatik schnell voranzutreiben“, so die neue Abteilungsleiterin.

80% der 1,5 Millionen Laborproben pro Jahr, werden mit Hilfe von Großautomaten bewältigt. Die Aufrüstung dieser Geräte wird effizientere Analysen ermöglichen und Zeit für qualifiziertere Arbeiten für die MitarbeiterInnen frei machen. Durch die Anschaffung eines Blutsenkungsgerätes können künftig 24.000 manuell erarbeitete Diagnosen automatisiert werden.

Angestrebt wird weiters eine Vorreiterrolle in der molekularen Diagnostik. Dabei wird durch die Typisierung der Genstruktur der PatientInnen die Basis für eine höchstpersönliche Diagnose und Therapie geschaffen.

Frau Dr. Haschke-Becher ist verheiratet und hat einen 5jährigen Sohn, dem sie sich in ihrer Freizeit widmet. Sie liebt die Bewegung in der Natur, fährt Ski und spielt Tennis.

Als Vision sieht sie ihre Abteilung mit zufriedenen lachenden Mitarbeiterinnen. „Es gibt nichts Schlimmeres, als ungern in die Arbeit zu gehen.

Manfred Johann Gschwendtner, geboren 1954 in Linz, absolvierte vor seinem Innsbrucker Medizinstudium die HTBLA für Elektrotechnik in Linz und war nach der Matura auch als Techniker tätig.

1984 erfolgte die Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde. Die Turnausausbildung führte bereits ins Krankenhaus der Elisabethinen, wo Dr. Gschwendtner auch die Ausbildung zum Facharzt für Radiologie absolvierte und 1994 die Anerkennung zum Facharzt ausgesprochen wurde.

Sein besonderes Interesse galt früh der Angiographie, einer Röntgenuntersuchung, bei der mit Hilfe von Röntgen-Kontrastmitteln Gefäße sichtbar gemacht werden.und der interventionellen Radiologie, den Bildschirmüberwachten Eingriffen zur Erweiterung oder Stärkung von Gefäßen in allen Regionen des menschlichen Körpers. So führte Gschwendtner die Stentbehandlung von Engstellen an der Halsschlagader und die Schienung von Bauchaortenaneurysmen ein.

Die Zahl dieser Interventionen beträgt mittlerweile 1000 pro Jahr. „Die Zukunft gehört auch der Computertomographie und der Kernspintomograqphie, weil bei diesen Untersuchungsmethoden nicht mehr in die Gefäße gestochen werden muss, sondern Diagnosen von außen gestellt werden können.“, erklärt der neue Primar

Die Zukunft skizziert Dr. Gschwendtner mit der Erhaltung des bisher hohen Qualitätsstandards und dem vermehrten Einsatz von Untersuchungsverfahren, die für die PatientInnen besonders schonend sind.

In diesem Bereich peilt der neue Abteilungsleiter eine Vorreiterrolle an: „Wir legen großen Wert darauf, dass wir unsere Untersuchungen und Eingriffe ständig auf die Verträglichkeit für den Patienten überprüfen. und führen gegebenenfalls neue Methoden ein, die diesem Anspruch besser gerecht werden“

Mit der Vertebroplastie (Aufbau geschädigter Wirbelkörper durch Zementmasse), der Myom-Embolisation (Unterbrechung der Blutzufuhr zu gutartigen Tumoren der Gebärmutter) und der Ozontherapie (Schrumpfung der Bandscheibe durch Injektion von Ozon) hat Gschwendtner zahlreiche innovative Verfahren in unserem Bundesland erstmals angewandt.

Seine Abteilung will er so führen, dass alle MitarbeiterInnen damit zufrieden sind.

Der Radiologe ist verheiratete und hat 3 Kinder im Alter von 14, 17 und 19 Jahren.
Er schätzt den Wassersport, jede handwerkliche Tätigkeit und sammelt Oldtimer-Traktoren.


Liesln feiern ihr Marathonteam
Mit einer Pasta-Party und einer Urkunde für jeden Läufer und jede Läuferin feierten die Elisabethinen am 11. Mai jene MitarbeiterInnen, die am 17. April beim 4. OMV-Linz-Marathon für das Krankenhaus der Elisabethinen angetreten waren

Fotos von der Pasta-Party
Fotos vom Marathon

Von den 124 angemeldeten LäuferInnen des Lieslteams konnten nur 4 wegen Krankheit nicht an den Start gehen. Der Großteil erreichte das gesteckte persönliche Ziel und die Ziellinie unter dem Applaus des wartenden Betreuerteams und der Fans.

Seit Jänner diente der Damm auf der linken Donauseite den LäuferInnen als Treffpunkt und Trainingsstrecke. Das in den vorangegangenen Vorträgen und Laufseminaren erworbene Wissen wurde unter fachkundiger Anleitung von wettkampferprobten Kollegen in die Praxis umgesetzt, systematisch am Laufstil gearbeitet und die zurückgelegten Distanzen erhöht.

Das Starterfeld der Elisabethinen setzte sich aus MitarbeiterInnen und Angehörigen zusammen. 8 LäuferInnen hatten sich die volle Distanz über 42km. vorgenommen, 27 für den Halbmarathon und 50 für den Viertelmarathon über 10km gemeldet. Der Rest der Athleten trat in der Staffelformation an. Selbst bei den Skatern konnte eine Teilnehmerin im Outfit der Liesln beobachtete werden.

Die für das Laufen idealen Wetterbedingungen, keine zu hohen Temperaturen, aber auch nicht so kalt wie in den vergangenen Jahren, wie auch die professionelle Betreuung wurden von den Teilnehmern als Grund für die sehr erfreulichen Laufergebnisse genannt.

Sämtliche LäuferInnen erreichten das Ziel, es gab keine nennenswerten Verletzungen.

Schwester Barbara Lehner, die erste und einzige marathonlaufende Ordensfrau, deren Vorbereitung großes mediales Interesse auslöste, lief in Begleitung Ihrer Trainingspartnerinnen schneller als geplant über die Ziellinie im Linzer Donaupark

Für das Krankenhaus und den Konvent der Elisabethinen Linz, für den die MitarbeiterInnen angetreten waren, bedeutet die Teilnahme am Marathon mehr als nur eine sportliche Leistung. „Sie sind mit der Teilnahme am Marathon zum Sympatieträger des Lieslgeistes geworden und zum Vorbild für ein gesundheitsbewusstes Leben“ bedankte sich die Generaloberin Friedburga Druckenthaner bei ihren MitarbeiterInnen. Ihrer Mitschwester Barbara sprach sie die Anerkennung „für den mutigen Schritt, als erste Ordensfrau am Marathon teilzunehmen“ aus.
Die Verwaltungsdirektorin Sr. M. Engelberta Augl überreichte den Athleten eine persönliche Urkunde, auf der nicht die Laufzeit, sondern die Dankbarkeit des Ordens für die Solidarität der MitarbeiterInnen vermerkt war.




Organisierten die Teilnahme der Liesln am Linz-Marathon:

Von links: Generaloberin Sr. M. Friedburga Druckenthaner, OMV-Linz-Marathon Organisatoren Ewald Tröbinger und Silvia Anzinger, Pressechef Hubert Potyka, Sportkoordinator Horst Hießböck, Verwaltungsdirektorin Sr. M. Engelberta Augl, Berta Reiter, Mag. Günther Kolb, marathonlaufende Schwester Sr. M. Barbara Lehner

Zeckenschutzimpfung zeigt in Österreich große Wirkung

Seit im Jahr 1981 in Österreich die Immunisierung gegen die FSME (Frühsommermeningoencephalitis) obligatorisch eingeführt wurde, haben sich die jährlichen FSME-Fälle, die in ein Spital aufgenommen werden müssen, auf ein Zehntel radikal verringert. Die in Österreich für die Vorsorge Verantwortlichen peilen eine weitere Reduktion dieser Fälle an und warnen vor Impfmüdigkeit.

Oberösterreich hatte mit 15 Fällen, im Jahr 2004 die meisten spitalspflichtigen FSME-Fälle in Österreich

Der besondere Erfolg Österreichs in der Bekämpfung des primär durch Zecken übertragenen Virus zeigt sich im Vergleich mit unseren Nachbarländern.

Bei etwa gleichem Risiko an FSME zu erkranken gibt es in Ländern wie Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien jährlich 400 bis 700 Krankheitsfälle, die im Spital behandelt werden müssen. Von diesen Patienten sterben 1-2% an FSME.

Österreich verfügt mit einer Durchimpfungsrate von über 85% der Bevölkerung (Im Vergleich dazu liegt die Grippeimpfrate bei 18%) im europäischen Ländervergleich im absoluten Spitzenfeld.

Dieser hohen Impfrate ist es auch zu verdanken, dass die zentralen Erfassungsstelle des Virologischen Institutes der Universität Wien im Jahr 2004 nur mehr 54 Patienten, die mit FSME ins Spital eingeliefert werden mussten, aufzeichnen konnte.


Schwerer Krankheitsverlauf im Alter
Zirka 2/3 der erfassten Krankheitsfälle betrafen Patienten über 50 Jahre.
Diese Personengruppe ist einer Gefährdung in doppelter Hinsicht ausgesetzt: Einerseits ist sie öfter vom Virus betroffen, andererseits ist der Verlauf der FSME mit zunehmendem Alter der betroffenen Menschen schwerer.

Während bei Jugendlichen die Gehirnhautentzündung, die Meningitis im Vordergrund der Erkrankung steht, führt FSME bei älteren Menschen oft zur folgenschwereren Gehirnentzündung (Enzephalitis).

Bei 10% der an FSME erkrankten Patienten ist mit lebenslangen Folgen zu rechnen. Das können Konzentrationsstörungen, ständiger Kopfschmerz, deutlich reduzierte Merkfähigkeit, zittrige Schrift und generelle Störungen im Bereich des Nervensystems sein.

Impfen ist sinnvoll
Damit die heute durchaus zufriedenstellende Situation auch in Zukunft gesichert bleibt, muss dringend vor der Impfmüdigkeit gewarnt werden. Die heute geringe Zahl der FSME-Patienten, die in Spitälern behandelt werden müssen, kann nur durch die weiterhin hohe Durchimpfungsrate erhalten bleiben. Das ambitionierte Ziel, das sich die Verantwortlichen gesetzt haben, liegt bei 10 spitalspflichtigen FSME-Patienten pro Jahr.

Die richtig Impfung
Der Impfschutz gegen FSME beginnt mit der sogenannten Grundimmunisierung, bei der im Abstand von 1 Monat zwei Impfungen durchgeführt werden. Die 3. Impfung erfolgt 9 – 12 Monate später. Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen.
Die 4. Impfung folgt 3 Jahre nach der 3. Impfung.
Anschließend sollte alle 5 Jahre eine Auffrischung erfolgen. Bei Patienten über 60 Jahren, sollte diese Auffrischung wieder 3jährlich durchgeführt werden, weil ab diesem Alter mit einer Verschlechterung der Immunsituation der Patienten gerechnet werden muss.

Nach vollständiger Grundimmunisierung ist bei 99 Prozent der Geimpften mit vollständigem Schutz zu rechnen.

Wer seinen individuellen Schutz überprüfen lassen möchte, um festzustellen, ob eine Impfung notwendig ist, kann das auch
durch eine Blutabnahme und eine sogenannte Impftiterbestimmung (Bestimmung der Höhe der vorhandenen Abwehrkörper).

Es gibt keine Überimpfung
Auch für den Fall, dass ohnehin ausreichend Abwehrkörper im Blut vorhanden sind, führt eine Impfung zu keinen Gesundheitsschäden: Für Kinder empfiehlt sich daher der Grundsatz: Nicht testen, sondern impfen. So kann den Kleinen die venöse Blutabnahme erspart bleiben. Gleichzeitig entstehen dadurch ausreichend Abwehrkörper, vor allem für jene Zeitspanne ab 15, in der Jugendliche wenig Interesse an Gesundheits-vorsorge zeigen, bis zum Zeitpunkt, wo sie die Eigenverantwortung für ihr Wohlbefinden selbst übernehmen.

Lothar Binder


Nähere Informationen bei:


OA Dr. Lothar Binder

Tel: 0732 / 7676 / 3688
Fax: 0732 / 7676 / 3686
E-mail: lothar.binder@elisabethinen.or.at

Gynäkologische Abteilung der Elisabethinen setzt Forderungen der Spitalsreform um

Der Bericht der Reformkommission für Oberösterreich sieht vor allem die Spezialisierung der Krankenhäuser in ihrem medizinischen Anbot vor. Die Gynäkologische Abteilung, die nach den Umbauarbeiten jetzt wieder eröffnet wird, widmet sich schwerpunktmäßig der Frau in der zweiten Lebenshälfte

Die Gynäkologische Abteilung im Krankenhaus der Elisabethinen wurde im Jahre 1960 als gynäkologische Abteilung ohne Geburtshilfe gründet

Seit fast 10 Jahren wird die Spezialisierung in Richtung der gynäkologischen Erkrankungen der Frau in der zweiten Lebenshälfte betrieben.

Das sind spezielle Karzinomerkrankungen der Frau, die Behandlung der Inkontinenz, also des Harnverlustes, einem weit verbreiteten Leiden, das heute immer noch ein Tabuthema ist. Die Senkungen des Beckenbodens und der daraus folgenden Probleme können durch besondere Rekonstruktionsverfahren behoben werden. Der Behandlung gutartiger Geschwülste im gynäkologischen Bereiche wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

In der neu eröffneten Abteilung stehen alle modernen Mittel für die Diagnose und Therapie zur Verfügung.

Neben den klassischen chirurgischen Maßnahmen kommen immer häufiger minimal invasive Verfahren zum Einsatz. Die sogenannte Schlüssellochchirurgie minimiert die Belastung der Patientin und verkürzt die Aufenthaltsdauer im Spital,

Besondere Beachtung finden die hormonellen Veränderungen in der zweiten Lebenshälfte der Frau und die sich daraus ergebenden Beschwerden und Krankheiten.

In der Osteoporoseambulanz werden die Folgen des Knochendichteverlustes untersucht und in Zusammenarbeit mit der Radiologie und dem Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation des Hauses patientenschonende Behandlungsmethoden eingesetzt.

In der vor drei Jahren errichteten Genetische Ambulanz kann anhand einer Blutuntersuchung das erblich bedingte Risiko einer Patientin, an Brust-.oder Eierstockkrebs zu erkranken festgestellt werden.

Dieses Konzept führt in den letzten Jahren zu einer annähernd hundertprozentigen Auslastung der Abteilung, sodass im Jahr 2000 die räumliche Erneuerung der Abteilung durch das Krankenhaus der Elisabethinen beschlossen und durch die öffentlichen Stellen genehmigt wurde.

In den vergangenen zwei Jahren wurde die Bettenstation völlig erneuert und ein großzügiger Ambulanztrakt errichtet der am 1. April der Öffentlichkeit im Rahmen der Veranstaltung „Was Frauen wirklich wollen- die optimale gynäkologische Betreuung für die Frau von heute“ vorgestellt wird.


Nähere Informationen bei:

Prim. Dr. Rudolf Leikermoser

Tel: 0732 / 7676 / 4350
E-mail: rudolf.leikermoser@elisabethinen.or.at

Technisches Problem bei implantierbaren kardialen Stimulationsgeräten der Firma Medtronic

In den letzten Tagen wurde über die Medien bekannt, dass bestimmte Herzstimulatoren der Firma Medtronic aufgrund eines Batterieproblems ihre Funktion verlieren können. Diese Information hat viele Patienten hochgradig verunsichert und zu sehr vielen telefonischen Anfragen geführt. Aus diesem Grunde erachten wir es als sinnvoll, einige wichtige Informationen zu diesem Thema zu veröffentlichen.

Welche Patientengruppe ist überhaupt von diesem Problem betroffen?

Bei der überwiegenden Zahl aller Patienten mit Herzstimulatoren von Medtronic wurden Geräte ohne zusätzliche Fähigkeit zur Schockabgabe implantiert – diese Patienten sind von der aktuellen Problematik in keiner Weise betroffen und es sind auch keinerlei Konsequenzen nötig.

Das schon angesprochene Batterieproblem betrifft nur Geräte, die neben der Herzschrittmacherfunktion zusätzlich auch die Fähigkeit haben, bei Auftreten von bedrohlichen Tachykardien (wie z.B. Kammerflimmern) automatisch einen lebensrettenden elektrischen Schock abzugeben.

Derartige Geräte nennt man im Fachjargon AICD – (Automatischer Implantierbarer Cardioverter/Defibrillator). Und hier wiederum betrifft es nur Implantate aus der Produktgruppe “Marquis”, die vor dem Dezember 2003 hergestellt wurden.

Gibt es Hinweise für die betroffenen Patienten, dass mit dem implantierten System etwas nicht stimmen könnte?

Das entdeckte Problem ist ein möglicher “Kurzschluss” innerhalb der Systembatterie, in diesem Falle kann sich das gesamte Aggregat deutlich erwärmen und die Wärme naturgemäß an das umgebende Gewebe abgeben.

Falls ein Patient unnatürliche Wärmeentwicklung in der Region der Generatortasche wahrnimmt, wäre dies ein ernster Hinweis auf ein derartiges Problem und der betroffene Patient sollte sich umgehend mit dem implantierendem Herzzentrum in Verbindung setzen.

Wie hoch ist das Risiko eines Geräteausfalls bei den betroffenen Patienten einzuschätzen?

Bislang wurden weltweit etwa 90000 derartige Devices in Patienten implantiert, in bislang in 9 Fällen ist es zu einer vorzeitigen Batterieentladung mit Verlust der Gerätefunktion gekommen. Patienten sind dabei nicht zu Schaden gekommen.

Die Häufigkeit eines derartigen Ereignisses beträgt derzeit bei 0.01%, kann aber nach den Ergebnissen hoch beschleunigter Labortests (thermische und mechanische Provokationstests) nach einigen Jahren Betriebsdauer des Gerätes auf 0.2% - 1.5% ansteigen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch derartige Implantate zu Schaden kommen, wird zwischen 0.00005% (günstigster Fall) und 0.005% (schlechtester Fall) eingestuft. Diese Zahlen wurden auf Basis der AVID-Studie berechnet, welche die Charakteristik und das Risikoprofil der betroffenen Patientengruppe am aktuellsten beschreibt.

Welche Maßnahmen werden wir setzen, um die Sicherheit der betroffenen Patienten zu gewährleisten?

1) Die ambulanten Kontrollintervalle werden bei den betroffenen Patienten deutlich verkürzt.

2) Die Patienten werden in der Weise geschult, dass sie in der Lage sind, mittels einer einfach zu erlernenden Methode den implantierten Generator selbstständig regelmäßig daraufhin zu prüfen, ob ein derartiger Batteriedefekt vorliegen könnte.

3) Bei Patienten mit höhergradigen Blockierungen im Reizleitungssystem des Herzens und damit hochgradiger Schrittmacherabhängigkeit sind noch weitere, individuelle Lösungen in Absprache mit den Betroffenen vorgesehen.


Nähere Informationen bei:


Prim. Doz. Dr. Hans Joachim Nesser

Tel: 0732 / 7676 / 4905
Fax: 0732 / 7676 / 4906
E-mail: hans-joachim.nesser@elisabethinen.or.at


oder:

OA. Dr. Siegmund Winter

Tel: 0732 / 7676 / 4915
Fax: 0732 / 7676 / 4906
E-mail: siegmund.winter@elisabethinen.or.at


   
Stellungnahme Regionalkonferenz

Der Konvent und die Führung des Krankenhauses der Elisabethinen legen nach intensiven und konstruktiven Beratungen und in Abstimmung mit den beiden anderen Linzer Ordenskrankenhäusern ein Reformkonzept im Zuge der Regionalkonferenz Linz vor.

In vollem Bewusstsein unserer Verantwortung für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems im Zentralraum Linz und in Oberösterreich wurde ein zukunftsweisendes Paket geschnürt, das den Interessen der Patienten, der öffentlichen Hand sowie des Konvents der Elisabethinen gerecht wird. Dies ist umso wichtiger, da die einzigartige Einheit zwischen Orden und Krankenhaus und die sich daraus ergebende örtliche Verbundenheit des Konvents der Elisabethinen eine Besonderheit dieses Krankenhauses darstellt.

Mit diesem Angebot wird ein substantieller Beitrag in struktureller und finanzieller Hinsicht für einen konstruktiven Reformprozess geleistet. Dieser ist allerdings nur umsetzbar, wenn die entsprechenden Begleitmaßnahmen umgesetzt werden.
Die Forderung nach einem Bettenabbau wird vom Krankenhaus der Elisabethinen in verkraftbarer Weise und an strukturellen Erfordernissen angepasst erfüllt. Die Bettenzahl wurde durch ausführliche Gespräche und Diskussionen mit begründeten Argumenten korrigiert.

Das Krankenhaus der Elisabethinen Linz bekennt sich zu seinen medizinischen Schwerpunkten im Bereich der Behandlung der Organe. In Abstimmung mit der Schwerpunktsetzung der Barmherzigen Brüder als Sinneszentrum und den Barmherzigen Schwestern als Tumorzentrum stellt das Krankenhaus der Elisabethinen Linz das Zentrum für die (konservative und operative) interdisziplinäre Behandlung organspezifischer Erkrankungen dar. Besonders stehen das Herz-Kreislauf-Gefäßsystem, die Lunge, der Magen-Darm-Trakt, die Niere (mit dem größten Dialysezentrum Österreichs) sowie die Haut im Mittelpunkt. Dazu bietet das Krankenhaus der Elisabethinen eine umfassende organübergreifenden onkologische Versorgung (inkl. Knochen-marktransplantation).
Entsprechend der Bevölkerungsentwicklung stellt selbstverständlich auch die medizinisch hochwertige und spezielle Behandlung älterer Menschen einen Schwerpunkt bei den Elisabethinen dar.

Durch die geplanten Strukturmaßnahmen sowie einer abgestimmten und dem Leistungsspektrum des Krankenhauses entsprechenden Straffung der Bettenzahl kann ein Einsparungspotential von etwa € 5 Millionen lukriert werden. Mit diesem Angebot liefert das Krankenhaus der Elisabethinen im Verhältnis zu seiner Größe nach wie vor den größten Beitrag zum geplanten Einsparungspotenzial. Die Details dieses Vorschlages werden in der Regionalkonferenz besprochen und abgestimmt.

Von Seiten des Krankenhauses der Elisabethinen Linz wird erwartet, dass die am Reformprozess beteiligten Partner mit ebensolcher Konsequenz und Verantwortungsbewusstsein in die Gespräche und die Umsetzung des Reformprozesses eintreten. Das Krankenhaus der Elisabethinen Linz ist sich sicher, dass durch diese offensive und verantwortungsbewusste Vorgehensweise ein unübersehbarer und wichtiger Beitrag für die Zukunft des Gesundheitssystems, aber auch der Entwicklung seines Hauses gesetzt wird.

Franz Harnoncourt

Nähere Informationen bei:

OA Dr. Franz Harnoncourt
Ärztlicher Direktor

Tel.: 0 732 / 7676 / 4005
Email:
franz.harnoncourt@elisabethinen.or.at

 
   
Energiemesse im Krankenhaus der Elisabethinen

Das Krankenhaus der Elisabethinen widmet das Fortbildungsjahr 2005 dem Wohlbefinden seiner MitarbeiterInnen

In einer großen Energiemesse im Festsaal des Hauses wurde ein Gesundheitsförderungsprogramm vorgestellt, das den 1300 Beschäftigten des Krankenhauses eine bestmögliche Gesundheitsvorsorge- und erhaltung garantieren soll.
Das Programm basiert auf 3 Säulen,. der Bewegung, der Ernährung und dem Mentalbereich.
Vorträge, Seminare, Workshops und sogar Kochkurse sollen bewirken, dass die Energiespeicher der Beschäftigten wieder gefüllt werden. Gerade in den Gesundheitsberufen wird oft vergessen, wie kräftezerrend der Dienst am Patienten oft sein kann. Wenn nicht rechtzeitig auf die eigene Gesundheit geachtet wird, kann das zu dem gefürchteten Burn out Syndrom führen und im schlimmsten Fall zur Berufsunfähigkeit.

Um den MitarbeiterInnen die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen möglichst schmackhaft zu machen, waren alle Referenten des aktuellen Fortbildungsprogrammes eingeladen worden, ihr Angebot vorzustellen. Seminarplätze konnten anschließend direkt gebucht werden.

Der bis auf den letzten Platz gefüllte Festsaal des Krankenhauses wurde kurzfristig zum Fitnessstudio umfunktioniert, als Dr. Georg Karigl einen praktischen Einblick in seine Energieseminare gewährte.
Der Mentaltrainer hat den Auftrag übernommen, im kommenden Jahr die Lust auf absolutes Wohlbefinden bei den Beschäftigten des Krankenhauses zu wecken.

Aber auch der Humor und seine Bedeutung für die Gesundheit der Menschen wird nicht zu kurz kommen. Der Humorexperte Michael Trybek wird versuchen, „die humorvolle Grundhaltung als Brücke vom Ich zum Du darzustellen und im Anders-sein eine Bereicherung aufzuzeigen“. Als Kostprobe seines Könnens, verleitete er die Anwesenden zu eigentümlichen Verrenkungen, die nicht in Peinlichkeit, sondern in Heiterkeit endeten.

Weiters wurden vorgestellt:

Mental Bereich: Seminare zur Konfliktbewältigung, Exerzitien im Alltag, Seminare zum Stressabbau, Seminare zur gelassenen Bewältigung von Veränderungen.

Bewegung: Mountainbiken, Langlaufen, Marathontraining, Lauftreffs, Nordic Walking, Sturztraining, Rückenschule, Aquagymnastik,...

Ernährung: das Geheimnis der Mediterranen Kost, Kochkurse mit dem Haubenkoch, Gesundheitsstraße,

Das erfreuliche Ergebnis der Energiemesse: fast alle Fortbildungsveranstaltungen sind ausgebucht.

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In Seminaren und Workshops sollen die MitarbeiterInnen der Lisln die nötige Energie für den Arbeitsalltag tanken.

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Auf humorvolle Art und Weise wurden Schwächen der MitarbeiterInnen aufgezeigt und die nötigen Gegenmaßnahmen vorgestellt.

 
   
Sr. Barbara startet beim Linz Marathon

Die Direktorin der Elisabethinen Krankenpflegeschule ist für Ihre Schüler und Schülerinnen immer ein Vorbild, wenn es um den Umgang mit Menschen geht. Jetzt zeigt Sie sich auch von ihrer sportliche Seite und wird am 17. April am OMV-Linz-Marathon teilnehmen.

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Im Krankenhaus der Elisabethinen geht derzeit ein Virus um, der von den Ärzten nicht bekämpft, sondern durchaus gefördert wird. Das „Laufvirus“ hat bereits 120 MitarbeitetInnen erfasst und scheint diese so schnell nicht mehr loszulassen.

Im Rahmen des internen Fortbildungsprogrammes unter dem Titel“ Beiß In die Mango“ wird den Mitarbeitern, die im Arbeitsalltag großen Belastungen ausgesetzt sind, neben den Schwerpunkten „Gesunde Ernährung“ und „Mentale Entlastung“ auch ein umfangreiches Bewegungsprogramm angeboten.

Für laufinteressierte MitarbeiterInnen und deren Angehörige besteht die Möglichkeit, im „Lisl-Laufteam“ beim OMV-Linz-Marathon anzutreten.

Für die Vorbreitung wird ein umfangreiches Service geboten, das im Rahmen des zweiten Marathoninformationsabends im Festsaal des Krankenhauses der Elisabethinen vorgestellt wurde

Jeder Läufer hat die Möglichkeit, einen sogenannten Feldtest zu absolvieren, bei dem sein derzeitiger körperlicher Zustand festgestellt wird. Ausgehend davon wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der eine optimale Vorbereitung auf den großen Wettkampftag darstellt.
Die StudentInnen der Elisabethinen-Diätakademie erarbeiten unter ihrer Direktorin Marianne Tammegger für jeden Teilnehmer einen persönlichen Ernährungsplan, die Leitung des Krankenhauses stellt das Wettkampftrikot zur Verfügung. Das Startgeld wird durch Sponsoring finanziert.

„Als Träger des Krankenhauses sind wir Elisabethinen ernsthaft um das Wohl unserer Mitarbeiter bemüht. Es freut uns, dass unser Fortbildungsangebot eine derartige Resonanz erfährt“, erklärt Schwester Barbara „Und weil wir diesen Aktivitäten so positiv gegenüberstehen, ist es auch logisch, selbst daran teilzunehmen“, so die marathonlaufende Ordensfrau.

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Trainingsbeginn ist Montag der 31. Jänner, ab diesem Termin wird die Lisl-Marathon-Truppe unter der fachkundigen Anleitung von routinierten und wettkampferprobten Kollegen zweimal wöchentlich auf der Laufbahn zu sehen sein, unter Ihnen Schwester Barbara.

Zitat „ Wenn ich noch 40 wäre, würde ich auch beim Linz-Marathon antreten“, Sr. Friedburga Druckenthaner, Generaloberin der Elisabethinen Linz


 
   
Mitarbeiter-Grippeimpfung als Patientenschutz

Grippeimpfungen werden in erster Linie als Selbstschutz zur Vorbeugung von Influenza angesehen.
Mitarbeiter in den Gesundheitsberufen haben täglich viele Kontakte mit Patienten
und Angehörigen. Um Patienten vor vermeidbaren Infektionen zu schützen, bittet das Krankenhaus der Elisabethinen ihre MitarbeiterInnen zur Grippevorbeugung.


Unter Grippe versteht man die Infektion mit einem der Influenzaviren.Die echte Grippe - im Gegensatz zu den Erkältungskrankheiten, dieauch oft als „grippaler Infekt“ bezeichnet werden - ist ein schweresKrankheitsbild, das mit plötzlich einsetzendem Fieber und schweremKrankheitsgefühl einhergeht.
Gefährlich kann dabei eine Lungenentzündung werden, die mit Blutaustritten in der Lunge auch bei jungen Menschen ohne Risikofaktoren Todesfälle verursachen kann.

Besonders gefährdet sind bei der Grippe jedoch alle älteren Menschen und dabei besonders jene, die an Herz-, Kreislauf- und Lungenkrankheiten leiden. Weiters alle, die unter einer immunsuppressiven Behandlung stehen oder aufgrund ihrer Erkrankung eine geschwächte Abwehr haben.
Diesen Patienten gilt die besondere Aufmerksamkeit bei der jetzt gestarteten Grippeimpfaktion für Mitarbeiter.

Zeckenimpfung im Krankenhaus der Elisabethinen

Mitarbeiter können durch ihre häufigen Kontakte mit Patienten und deren Angehörigen zu Überträgern von Infektionskrankheiten werden.
Besonders gilt dies für Infektionen der Atemwege, da hier die Erreger sehr effektiv durch Tröpfcheninfektion weitergegeben werden. Es ist dabei wichtig zu wissen, dass eine Übertragung nicht nur durch Erkrankte, sondern auch in der Inkubationszeit erfolgt, also in der Zeit nach der Ansteckung, in der noch keine Krankheitserscheinungen vorhanden sind.

Durch die Grippeimpfung lässt sich eine Gefährdung der Patienten durch Influenzaviren (Erreger der Grippe) verhindern.
Die unmittelbaren Auswirkung der Influenzadurchimpfrate des Personals auf die Sterblichkeitsrate der Patienten ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Zeckenimpfung im Kra nkenhaus der Elisabethinen

Um eine möglichst hohe Beteiligung an der Impfaktion zu erreichen, werden die Kosten für den Impfstoff je zur Hälfte von Krankenhaus und Betriebsrat übernommen.
Neben den Patienten soll mit dieser Aktion natürlich auch dem Personal selbst Schutz vor dem erhöhten Infektionsrisiko geboten werden.

Durch die Förderung der Gesundheit der MitarbeiterInnen wird darüber hinaus der Krankenhausbetrieb auch in Grippezeiten gewährleistet.
Die Zahl der Infektionen kann durch die Impfung um ein Viertel, die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage bis zu 40% gesenkt werden.

Helmut Mittermayer

Nähere Informationen bei:

Prim. Univ. Prof. Dr. Helmut Mittermayer

Tel: 0732 / 7676 / 3685
Fax: 0732 / 7676 / 3686
E-mail: helmut.mittermayer@elisabethinen.or.at
 
   
Entfernung einer Blase mittels Schlüsselloch-
chirurgie in Österreich im Krankenhaus der Elisabethinen

„Die radikale Zystektomie (Entfernung der Harnblase wegen Blasenkrebs)
mit Harnableitung gilt als eine der größten und schwersten Operationen in der Urologie. Der Blutverlust ist dabei meistens hoch,“ erklärt Univ.-Prof. Dr. Günter Janetschek, Abteilungsleiter der Urologischen Abteilung am Krankenhaus der Elisabethinen Linz.
„Der Eingriff ist für den Patienten sehr belastend“.

Jetzt wurde dem ersten Patienten in Österreich eine
an Krebs erkrankte Blase mittels Laparoskopie erfolgreich entfernt.

Gegenüber der offenen Chirurgie, hat die Schlüssellochchirurgie für den Patienten mehrere große Vorteile:

Die gute endoskopische Sicht bei der Zystektomie ermöglicht eine sehr präzise Operation, was sich unter anderem in dem durchschnittlich sehr geringen Blutverlust dokumentiert. Bei der folgenden Harnableitung ist nur mehr ein kleiner Schnitt erforderlich, wodurch das Operationstrauma weiter reduziert wird. Deshalb wird die Darmmotilität (Überbegriff aller unwillkürlichen Muskelbewegungen des Darmes zum Weitertransport der Verdauungsinhalte) wesentlich geringer beeinträchtigt als dann, wenn die gesamte Operation mit einen großen Schnitt durchgeführt wird.

Weltweit gibt es nur einige Zentren, die diese Operation laparoskopisch durchführen können. Vor allem in Belgien und Frankreich gibt es aber schon gute Ergebnisse mit der neuen Operationsmethode.

Der im Krankenhaus der Elisabethinen Linz behandelte Patient hatte mehrere Risikofaktoren und deshalb ein deutlich erhöhtes Operationsrisiko. Der Eingriff selbst verlief aber völlig komplikationslos. Trotz der Risikofaktoren war auch der postoperative Verlauf problemlos und deutlich rascher als bei einer vergleichbaren offenen Operation.
Der Patient konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Durch diesen Erfolg bestätigt, werden wir in Zukunft bei geeigneter Indikation im Krankenhaus der Elisabethinen Linz alle Zystektomien laparoskopisch durchführen, da die Vorteile überzeugend sind,“ so Janetschek.

Günther Janetschek

Nähere Informationen bei:

Prim. Univ. Prof. Dr. Günter Janetschek

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Internationaler Architektenwettbewerbe im Krankenhaus der Elisabethinen

Nach einem internationalem Architektenwettbewerb wird das Krankenhaus der Elisabethinen zum modernen Dienstleistungszentrum

Neubau des Krankenhauses der Elisabethinen Linz

Sieger des Architektenwettbewerbes ist das in Frankfurt am Main angesiedelte Architekturbüro Wörner und Partner.
„Die schönste Art einen Auftrag zu erhalten ist, ihn durch einen Wettbewerb zu gewinnen“, erklärte Architekt Richter nach der Bekanntgabe der Jury- Entscheidung.

Seit 1957 wird das Krankenhaus der Elisabethinen Linz permanent renoviert und umgebaut, um den Anforderungen des rasanten medizinischen Fortschrittes und des Patientenkomforts gerecht zu werden.

Mit dem neu geplanten Bauvorhaben wird die Zukunft des Krankenhauses der Elisabethinen Linz in Richtung modernes Dienstleistungszentrum festgeschrieben.

Die Konsequenzen aus der Altersstruktur der Patienten und die Veränderungen des Gesundheitswesens sind die Triebfedern der geplanten Umbaumaßnahmen. Geplant sind die Renovierung des zehnstöckigen A- Bettentraktes, die Errichtung eines neuen Krankenhaustraktes in der Elisabethstraße mit der Überbrückung selbiger, die völlige Neugestaltung des Eingangsbereiches und die Umstrukturierung der Speiseversorgung .

In der Verantwortung gegenüber den Geldgebern, 90% der Kosten werden vom Land OÖ und 10% vom Konvent der Elisabethinen getragen, wurde ein Architektenwettbewerb EU weit ausgeschrieben.

„Wir wollen neben der besten architektonischen Lösung auch die Garantie des optimalen Einsatzes der Ressourcen“, so der ärztliche Direktor Dr. Franz Harnoncourt.

Das Siegerprojekt überzeugte die neunköpfige Jury, die sich aus der Kollegialen Führung des Hauses, der Generaloberin des Klosters und Vertretern des öffentlichen Bauwesens zusammensetzte, in der Realisierung beider Vorgaben.

Neuer Eingangsbereich beim Krankenhaus der Elisabethinen Linz

Bei der Planung des Eingangsbereiches wurde besonders auf den Aspekt der Orientierungshilfe Wert gelegt. Eine zweigeschoßige Eingangshalle wird zum
logischen Ausgangspunkt im Krankenhaus. Von hier aus ist ein in Richtung Kloster und Patientengarten optisch geöffneter Hauptweg vorgesehen. Dieser leitet den Besucher vom Betreten des Krankenhauses in der Fadingerstraße bis zum Verlassen des neuen Traktes in der Eisenhandstraße, stets mit dem attraktiven Blick auf Kloster und Garten.

Der Weg führt vorbei an der Patientenkapelle, die als Symbol des Ordenskrankenhauses direkt an die Fadingerstraße gestellt wird, vorbei an der zentralen Informationsstelle, an Läden und einer Cafeteria.
Mittels Panoramalift erreicht man den zweiten Stock, in dem Mitarbeiter künftig ihre Mahlzeiten vor der einladenden Kulisse der Elisabethkirche einnehmen können.

Von hier aus überschreitet man die überdachte Elisabethstraße und gelangt in den neuen Krankenhaustrakt.
Dieser Trakt wird die neue Dialyse beherbergen, die Hämatologische-, die Nephrologische- und die Ernährungsambulanz.
Die neue Geriatrieabteilung wird für Patienten mit langer Aufenthaltsdauer, abseits der Betriebsamkeit, mit viel Licht und Sonne konzipiert.

Sr. Engelberta Augl

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Aktualisiert am 04.03.09
 
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