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Presseaussendungen 2005 |
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Weltdiabetesmarsch 2005
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Montag, den 14. November 2005 lädt das Beratungs- und Schulungszentrum
für Stoffwechsel und Ernährung des Krankenhauses der
Elisabethinen zur Teilnahme am Weltdiabetesmarsch ein.
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Die
Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Elisabethinen
Linz bietet ihren SchülerInnen ab sofort ein neues
Ausbildungskonzept
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An
der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Elisabethinen Linz
werden die Schülerinnen und Schüler neben der Theorie
und Praxis, künftig auch in einer neuartigen Lernwerkstatt
ausgebildet.
Das in der Schweiz bereits mit großem Erfolg eingesetzte
Ausbildungsmodell wird in Österreich exklusiv bei den Elisabethinen
in Linz angeboten.
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Neues
Navigationssystem ermöglicht schwierige chirurgische
Eingriffe an der Schädelbasis
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Eingriffe
in den Nasennebenhöhlen spielen sich oft in gefährlicher
Nähe zum Gehirn ab. Dabei kann es zur Verletzung der Gehirnkapsel
und zum Austritt von Gehirnflüssigkeit kommen.
Ein in den Vereinigten Staaten entwickeltes Navigationsgerät,
das jetzt im Krankenhaus der Elisabethinen zum Einsatz kommt,
zeigt auf dem Bildschirm die genaue Position des zu entfernenden
Gewebes an und signalisiert dem Arzt wo sich das OP-Werkzeug
gerade befindet.
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Zwei
neue Primarii am Krankenhaus der Elisabethinen
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Dr.
Elisabeth Haschke-Becher übernimmt die Leitung des Institutes
für medizinische und chemische Labordiagnostik, OA. Dr.
Manfred Gschwendtner wird neuer Leiter des Institutes für
Radiologie und Interventionelle Radiologie.
Elisabeth Haschke-Becher ist am 25. April 1965
in Vöcklabruck geboren, wo Sie auch die Schule besuchte
und maturierte. Das anschließende Studium an der Innsbrucker
Leopold Franzens Universität beendete sie 1991 mit der
Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde.
Die Ausbildung zum Facharzt für Medizinische und Chemische
Labordiagnostik absolvierte sie am Zentrallabor der Landeskliniken
Salzburg und der Universitätsklinik Lausanne in der Schweiz.
1998 wurde das Facharztdiplom übereicht.
Die neue Primaria bei den Elisabethinen Linz leitete vor der
Übernahme der neuen Aufgabe das Zentrallabor der Christian
Doppler Klinik Salzburg.
Die besondere Herausforderung der Zukunft sieht Haschke Becher
in der Bewältigung der wachsenden Aufgaben unter ökonomisch
schwierigen Rahmenbedingungen. „Es wird notwendig sein,
die Entwicklung der richtigen Methodik und der richtigen Automatik
schnell voranzutreiben“, so die neue Abteilungsleiterin.
80% der 1,5 Millionen Laborproben pro Jahr, werden mit Hilfe
von Großautomaten bewältigt. Die Aufrüstung
dieser Geräte wird effizientere Analysen ermöglichen
und Zeit für qualifiziertere Arbeiten für die MitarbeiterInnen
frei machen. Durch die Anschaffung eines Blutsenkungsgerätes
können künftig 24.000 manuell erarbeitete Diagnosen
automatisiert werden. Angestrebt
wird weiters eine Vorreiterrolle in der molekularen Diagnostik.
Dabei wird durch die Typisierung der Genstruktur der PatientInnen
die Basis für eine höchstpersönliche Diagnose
und Therapie geschaffen.
Frau Dr. Haschke-Becher ist verheiratet
und hat einen 5jährigen Sohn, dem sie sich in ihrer Freizeit
widmet. Sie liebt die Bewegung in der Natur, fährt Ski
und spielt Tennis.
Als Vision sieht sie ihre Abteilung
mit zufriedenen lachenden Mitarbeiterinnen. „Es gibt
nichts Schlimmeres, als ungern in die Arbeit zu gehen.“
Manfred Johann Gschwendtner,
geboren 1954 in Linz, absolvierte vor seinem Innsbrucker Medizinstudium
die HTBLA für Elektrotechnik in Linz und war nach der
Matura auch als Techniker tätig.
1984 erfolgte die Promotion zum Doktor
der gesamten Heilkunde. Die Turnausausbildung führte
bereits ins Krankenhaus der Elisabethinen, wo Dr. Gschwendtner
auch die Ausbildung zum Facharzt für Radiologie absolvierte
und 1994 die Anerkennung zum Facharzt ausgesprochen wurde.
Sein besonderes Interesse galt früh
der Angiographie, einer Röntgenuntersuchung, bei der
mit Hilfe von Röntgen-Kontrastmitteln Gefäße
sichtbar gemacht werden.und der interventionellen Radiologie,
den Bildschirmüberwachten Eingriffen zur Erweiterung
oder Stärkung von Gefäßen in allen Regionen
des menschlichen Körpers. So führte Gschwendtner
die Stentbehandlung von Engstellen an der Halsschlagader und
die Schienung von Bauchaortenaneurysmen ein.
Die Zahl dieser Interventionen beträgt
mittlerweile 1000 pro Jahr. „Die Zukunft gehört
auch der Computertomographie und der Kernspintomograqphie,
weil bei diesen Untersuchungsmethoden nicht mehr in die Gefäße
gestochen werden muss, sondern Diagnosen von außen gestellt
werden können.“, erklärt der neue Primar
Die Zukunft skizziert Dr. Gschwendtner
mit der Erhaltung des bisher hohen Qualitätsstandards
und dem vermehrten Einsatz von Untersuchungsverfahren, die
für die PatientInnen besonders schonend sind.
In diesem Bereich peilt der neue Abteilungsleiter
eine Vorreiterrolle an: „Wir legen großen Wert
darauf, dass wir unsere Untersuchungen und Eingriffe ständig
auf die Verträglichkeit für den Patienten überprüfen.
und führen gegebenenfalls neue Methoden ein, die diesem
Anspruch besser gerecht werden“
Mit der Vertebroplastie (Aufbau geschädigter
Wirbelkörper durch Zementmasse), der Myom-Embolisation
(Unterbrechung der Blutzufuhr zu gutartigen Tumoren der Gebärmutter)
und der Ozontherapie (Schrumpfung der Bandscheibe durch Injektion
von Ozon) hat Gschwendtner zahlreiche innovative Verfahren
in unserem Bundesland erstmals angewandt.
Seine Abteilung will er so führen,
dass alle MitarbeiterInnen damit zufrieden sind.
Der Radiologe ist verheiratete
und hat 3 Kinder im Alter von 14, 17 und 19 Jahren.
Er schätzt den Wassersport, jede handwerkliche Tätigkeit
und sammelt Oldtimer-Traktoren.
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Liesln
feiern ihr Marathonteam
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Mit
einer Pasta-Party und einer Urkunde für jeden Läufer
und jede Läuferin feierten die Elisabethinen am 11. Mai
jene MitarbeiterInnen, die am 17. April beim 4. OMV-Linz-Marathon
für das Krankenhaus der Elisabethinen angetreten waren
Von den 124 angemeldeten LäuferInnen des Lieslteams konnten
nur 4 wegen Krankheit nicht an den Start gehen. Der Großteil
erreichte das gesteckte persönliche Ziel und die Ziellinie
unter dem Applaus des wartenden Betreuerteams und der Fans.
Seit Jänner diente der Damm auf
der linken Donauseite den LäuferInnen als Treffpunkt
und Trainingsstrecke. Das in den vorangegangenen Vorträgen
und Laufseminaren erworbene Wissen wurde unter fachkundiger
Anleitung von wettkampferprobten Kollegen in die Praxis umgesetzt,
systematisch am Laufstil gearbeitet und die zurückgelegten
Distanzen erhöht.
Das Starterfeld der Elisabethinen
setzte sich aus MitarbeiterInnen und Angehörigen zusammen.
8 LäuferInnen hatten sich die volle Distanz über
42km. vorgenommen, 27 für den Halbmarathon und 50 für
den Viertelmarathon über 10km gemeldet. Der Rest der
Athleten trat in der Staffelformation an. Selbst bei den Skatern
konnte eine Teilnehmerin im Outfit der Liesln beobachtete
werden.
Die für das Laufen idealen Wetterbedingungen,
keine zu hohen Temperaturen, aber auch nicht so kalt wie in
den vergangenen Jahren, wie auch die professionelle Betreuung
wurden von den Teilnehmern als Grund für die sehr erfreulichen
Laufergebnisse genannt.
Sämtliche LäuferInnen erreichten
das Ziel, es gab keine nennenswerten Verletzungen.
Schwester Barbara Lehner, die erste
und einzige marathonlaufende Ordensfrau, deren Vorbereitung
großes mediales Interesse auslöste, lief in Begleitung
Ihrer Trainingspartnerinnen schneller als geplant über
die Ziellinie im Linzer Donaupark
Für das Krankenhaus und
den Konvent der Elisabethinen Linz, für den die MitarbeiterInnen
angetreten waren, bedeutet die Teilnahme am Marathon mehr
als nur eine sportliche Leistung. „Sie sind mit der
Teilnahme am Marathon zum Sympatieträger des Lieslgeistes
geworden und zum Vorbild für ein gesundheitsbewusstes
Leben“ bedankte sich die Generaloberin Friedburga Druckenthaner
bei ihren MitarbeiterInnen. Ihrer Mitschwester Barbara sprach
sie die Anerkennung „für den mutigen Schritt, als
erste Ordensfrau am Marathon teilzunehmen“ aus.
Die Verwaltungsdirektorin Sr. M. Engelberta Augl überreichte
den Athleten eine persönliche Urkunde, auf der nicht
die Laufzeit, sondern die Dankbarkeit des Ordens für
die Solidarität der MitarbeiterInnen vermerkt war.
Organisierten die Teilnahme
der Liesln am Linz-Marathon:
Von links: Generaloberin Sr.
M. Friedburga Druckenthaner, OMV-Linz-Marathon Organisatoren
Ewald Tröbinger und Silvia Anzinger, Pressechef Hubert
Potyka, Sportkoordinator Horst Hießböck, Verwaltungsdirektorin
Sr. M. Engelberta Augl, Berta Reiter, Mag. Günther Kolb,
marathonlaufende Schwester Sr. M. Barbara Lehner
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Zeckenschutzimpfung
zeigt in Österreich große Wirkung
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Seit im Jahr 1981 in Österreich die Immunisierung
gegen die FSME (Frühsommermeningoencephalitis) obligatorisch
eingeführt wurde, haben sich die jährlichen FSME-Fälle,
die in ein Spital aufgenommen werden müssen, auf ein
Zehntel radikal verringert. Die in Österreich für
die Vorsorge Verantwortlichen peilen eine weitere Reduktion
dieser Fälle an und warnen vor Impfmüdigkeit.
Oberösterreich
hatte mit 15 Fällen, im Jahr 2004 die meisten spitalspflichtigen
FSME-Fälle in Österreich
Der besondere Erfolg Österreichs in der Bekämpfung
des primär durch Zecken übertragenen Virus zeigt
sich im Vergleich mit unseren Nachbarländern.
Bei etwa gleichem Risiko an FSME zu
erkranken gibt es in Ländern wie Tschechien, der Slowakei,
Ungarn und Slowenien jährlich 400 bis 700 Krankheitsfälle,
die im Spital behandelt werden müssen. Von diesen Patienten
sterben 1-2% an FSME.
Österreich verfügt mit einer
Durchimpfungsrate von über 85% der Bevölkerung (Im
Vergleich dazu liegt die Grippeimpfrate bei 18%) im europäischen
Ländervergleich im absoluten Spitzenfeld.
Dieser hohen Impfrate ist es auch
zu verdanken, dass die zentralen Erfassungsstelle des Virologischen
Institutes der Universität Wien im Jahr 2004 nur mehr
54 Patienten, die mit FSME ins Spital eingeliefert werden
mussten, aufzeichnen konnte.
Schwerer Krankheitsverlauf im Alter
Zirka 2/3 der erfassten Krankheitsfälle betrafen Patienten
über 50 Jahre.
Diese Personengruppe ist einer Gefährdung in doppelter
Hinsicht ausgesetzt: Einerseits ist sie öfter vom Virus
betroffen, andererseits ist der Verlauf der FSME mit zunehmendem
Alter der betroffenen Menschen schwerer.
Während bei Jugendlichen die Gehirnhautentzündung,
die Meningitis im Vordergrund der Erkrankung steht, führt
FSME bei älteren Menschen oft zur folgenschwereren Gehirnentzündung
(Enzephalitis).
Bei 10% der an FSME erkrankten Patienten ist mit lebenslangen
Folgen zu rechnen. Das können Konzentrationsstörungen,
ständiger Kopfschmerz, deutlich reduzierte Merkfähigkeit,
zittrige Schrift und generelle Störungen im Bereich des
Nervensystems sein.
Impfen ist sinnvoll
Damit die heute durchaus zufriedenstellende Situation
auch in Zukunft gesichert bleibt, muss dringend vor der Impfmüdigkeit
gewarnt werden. Die heute geringe Zahl der FSME-Patienten,
die in Spitälern behandelt werden müssen, kann nur
durch die weiterhin hohe Durchimpfungsrate erhalten bleiben.
Das ambitionierte Ziel, das sich die Verantwortlichen gesetzt
haben, liegt bei 10 spitalspflichtigen FSME-Patienten pro
Jahr.
Die richtig Impfung
Der Impfschutz gegen FSME beginnt mit der sogenannten Grundimmunisierung,
bei der im Abstand von 1 Monat zwei Impfungen durchgeführt
werden. Die 3. Impfung erfolgt 9 – 12 Monate später.
Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen.
Die 4. Impfung folgt 3 Jahre nach der 3. Impfung.
Anschließend sollte alle 5 Jahre eine Auffrischung erfolgen.
Bei Patienten über 60 Jahren, sollte diese Auffrischung
wieder 3jährlich durchgeführt werden, weil ab diesem
Alter mit einer Verschlechterung der Immunsituation der Patienten
gerechnet werden muss.
Nach vollständiger Grundimmunisierung
ist bei 99 Prozent der Geimpften mit vollständigem Schutz
zu rechnen.
Wer seinen individuellen Schutz überprüfen
lassen möchte, um festzustellen, ob eine Impfung notwendig
ist, kann das auch
durch eine Blutabnahme und eine sogenannte Impftiterbestimmung
(Bestimmung der Höhe der vorhandenen Abwehrkörper).
Es gibt keine Überimpfung
Auch für den Fall, dass ohnehin ausreichend
Abwehrkörper im Blut vorhanden sind, führt eine
Impfung zu keinen Gesundheitsschäden: Für Kinder
empfiehlt sich daher der Grundsatz: Nicht testen, sondern
impfen. So kann den Kleinen die venöse Blutabnahme erspart
bleiben. Gleichzeitig entstehen dadurch ausreichend Abwehrkörper,
vor allem für jene Zeitspanne ab 15, in der Jugendliche
wenig Interesse an Gesundheits-vorsorge zeigen, bis zum Zeitpunkt,
wo sie die Eigenverantwortung für ihr Wohlbefinden selbst
übernehmen.
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Gynäkologische
Abteilung der Elisabethinen setzt Forderungen der Spitalsreform
um
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Der Bericht der Reformkommission für Oberösterreich
sieht vor allem die Spezialisierung der Krankenhäuser
in ihrem medizinischen Anbot vor. Die Gynäkologische
Abteilung, die nach den Umbauarbeiten jetzt wieder eröffnet
wird, widmet sich schwerpunktmäßig der Frau in
der zweiten Lebenshälfte
Die Gynäkologische Abteilung
im Krankenhaus der Elisabethinen wurde im Jahre 1960
als gynäkologische Abteilung ohne Geburtshilfe gründet
Seit fast 10 Jahren wird die
Spezialisierung in Richtung der gynäkologischen Erkrankungen
der Frau in der zweiten Lebenshälfte betrieben.
Das sind spezielle Karzinomerkrankungen
der Frau, die Behandlung der Inkontinenz, also des Harnverlustes,
einem weit verbreiteten Leiden, das heute immer noch ein Tabuthema
ist. Die Senkungen des Beckenbodens und der daraus folgenden
Probleme können durch besondere Rekonstruktionsverfahren
behoben werden. Der Behandlung gutartiger Geschwülste
im gynäkologischen Bereiche wird besondere Aufmerksamkeit
geschenkt.
In der neu eröffneten
Abteilung stehen alle modernen Mittel für die Diagnose
und Therapie zur Verfügung.
Neben den klassischen chirurgischen
Maßnahmen kommen immer häufiger minimal
invasive Verfahren zum Einsatz. Die sogenannte Schlüssellochchirurgie
minimiert die Belastung der Patientin und verkürzt die
Aufenthaltsdauer im Spital,
Besondere Beachtung finden
die hormonellen Veränderungen in der zweiten Lebenshälfte
der Frau und die sich daraus ergebenden Beschwerden
und Krankheiten.
In der Osteoporoseambulanz
werden die Folgen des Knochendichteverlustes untersucht und
in Zusammenarbeit mit der Radiologie und dem Institut für
Physikalische Medizin und Rehabilitation des Hauses patientenschonende
Behandlungsmethoden eingesetzt.
In der vor drei Jahren errichteten
Genetische Ambulanz kann anhand einer Blutuntersuchung
das erblich bedingte Risiko einer Patientin, an Brust-.oder
Eierstockkrebs zu erkranken festgestellt werden.
Dieses Konzept führt in den letzten
Jahren zu einer annähernd hundertprozentigen
Auslastung der Abteilung, sodass im Jahr 2000 die
räumliche Erneuerung der Abteilung durch das Krankenhaus
der Elisabethinen beschlossen und durch die öffentlichen
Stellen genehmigt wurde.
In den vergangenen zwei Jahren
wurde die Bettenstation völlig erneuert und ein großzügiger
Ambulanztrakt errichtet der am 1. April der Öffentlichkeit
im Rahmen der Veranstaltung „Was Frauen wirklich wollen-
die optimale gynäkologische Betreuung für die Frau
von heute“ vorgestellt wird.
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| Technisches
Problem bei implantierbaren kardialen Stimulationsgeräten
der Firma Medtronic |
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In den letzten Tagen wurde über die Medien bekannt,
dass bestimmte Herzstimulatoren der Firma Medtronic aufgrund
eines Batterieproblems ihre Funktion verlieren können.
Diese Information hat viele Patienten hochgradig verunsichert
und zu sehr vielen telefonischen Anfragen geführt. Aus
diesem Grunde erachten wir es als sinnvoll, einige wichtige
Informationen zu diesem Thema zu veröffentlichen.
Welche Patientengruppe ist
überhaupt von diesem Problem betroffen?
Bei der überwiegenden Zahl aller
Patienten mit Herzstimulatoren von Medtronic wurden Geräte
ohne zusätzliche Fähigkeit zur Schockabgabe implantiert
– diese Patienten sind von der aktuellen Problematik
in keiner Weise betroffen und es sind auch keinerlei Konsequenzen
nötig.
Das schon angesprochene Batterieproblem betrifft nur Geräte,
die neben der Herzschrittmacherfunktion zusätzlich auch
die Fähigkeit haben, bei Auftreten von bedrohlichen Tachykardien
(wie z.B. Kammerflimmern) automatisch einen lebensrettenden
elektrischen Schock abzugeben.
Derartige Geräte nennt man im Fachjargon AICD –
(Automatischer Implantierbarer Cardioverter/Defibrillator).
Und hier wiederum betrifft es nur Implantate aus der Produktgruppe
“Marquis”, die vor dem Dezember 2003 hergestellt
wurden.
Gibt es Hinweise für
die betroffenen Patienten, dass mit dem implantierten System
etwas nicht stimmen könnte?
Das entdeckte Problem ist ein möglicher
“Kurzschluss” innerhalb der Systembatterie, in
diesem Falle kann sich das gesamte Aggregat deutlich erwärmen
und die Wärme naturgemäß an das umgebende
Gewebe abgeben.
Falls ein Patient unnatürliche Wärmeentwicklung
in der Region der Generatortasche wahrnimmt, wäre dies
ein ernster Hinweis auf ein derartiges Problem und der betroffene
Patient sollte sich umgehend mit dem implantierendem Herzzentrum
in Verbindung setzen.
Wie hoch ist das Risiko eines Geräteausfalls
bei den betroffenen Patienten einzuschätzen?
Bislang wurden weltweit etwa 90000
derartige Devices in Patienten implantiert, in bislang in
9 Fällen ist es zu einer vorzeitigen Batterieentladung
mit Verlust der Gerätefunktion gekommen. Patienten sind
dabei nicht zu Schaden gekommen.
Die Häufigkeit eines derartigen Ereignisses beträgt
derzeit bei 0.01%, kann aber nach den Ergebnissen hoch beschleunigter
Labortests (thermische und mechanische Provokationstests)
nach einigen Jahren Betriebsdauer des Gerätes auf 0.2%
- 1.5% ansteigen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch derartige Implantate
zu Schaden kommen, wird zwischen 0.00005% (günstigster
Fall) und 0.005% (schlechtester Fall) eingestuft. Diese Zahlen
wurden auf Basis der AVID-Studie berechnet, welche die Charakteristik
und das Risikoprofil der betroffenen Patientengruppe am aktuellsten
beschreibt.
Welche Maßnahmen werden
wir setzen, um die Sicherheit der betroffenen Patienten zu
gewährleisten?
1) Die ambulanten Kontrollintervalle
werden bei den betroffenen Patienten deutlich verkürzt.
2) Die Patienten werden in der Weise geschult, dass sie in
der Lage sind, mittels einer einfach zu erlernenden Methode
den implantierten Generator selbstständig regelmäßig
daraufhin zu prüfen, ob ein derartiger Batteriedefekt
vorliegen könnte.
3) Bei Patienten mit höhergradigen Blockierungen im Reizleitungssystem
des Herzens und damit hochgradiger Schrittmacherabhängigkeit
sind noch weitere, individuelle Lösungen in Absprache
mit den Betroffenen vorgesehen.
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| Stellungnahme
Regionalkonferenz |
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Der Konvent und die Führung des Krankenhauses
der Elisabethinen legen nach intensiven und konstruktiven
Beratungen und in Abstimmung mit den beiden anderen Linzer
Ordenskrankenhäusern ein Reformkonzept im Zuge der Regionalkonferenz
Linz vor.
In vollem Bewusstsein unserer Verantwortung
für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems im Zentralraum
Linz und in Oberösterreich wurde ein zukunftsweisendes
Paket geschnürt, das den Interessen der Patienten, der
öffentlichen Hand sowie des Konvents der Elisabethinen
gerecht wird. Dies ist umso wichtiger, da die einzigartige
Einheit zwischen Orden und Krankenhaus und die sich daraus
ergebende örtliche Verbundenheit des Konvents der Elisabethinen
eine Besonderheit dieses Krankenhauses darstellt.
Mit diesem Angebot wird ein substantieller
Beitrag in struktureller und finanzieller Hinsicht für
einen konstruktiven Reformprozess geleistet. Dieser ist allerdings
nur umsetzbar, wenn die entsprechenden Begleitmaßnahmen
umgesetzt werden.
Die Forderung nach einem Bettenabbau wird vom Krankenhaus
der Elisabethinen in verkraftbarer Weise und an strukturellen
Erfordernissen angepasst erfüllt. Die Bettenzahl wurde
durch ausführliche Gespräche und Diskussionen mit
begründeten Argumenten korrigiert.
Das Krankenhaus der Elisabethinen
Linz bekennt sich zu seinen medizinischen Schwerpunkten im
Bereich der Behandlung der Organe. In Abstimmung mit der Schwerpunktsetzung
der Barmherzigen Brüder als Sinneszentrum und den Barmherzigen
Schwestern als Tumorzentrum stellt das Krankenhaus der Elisabethinen
Linz das Zentrum für die (konservative und operative)
interdisziplinäre Behandlung organspezifischer Erkrankungen
dar. Besonders stehen das Herz-Kreislauf-Gefäßsystem,
die Lunge, der Magen-Darm-Trakt, die Niere (mit dem größten
Dialysezentrum Österreichs) sowie die Haut im Mittelpunkt.
Dazu bietet das Krankenhaus der Elisabethinen eine umfassende
organübergreifenden onkologische Versorgung (inkl. Knochen-marktransplantation).
Entsprechend der Bevölkerungsentwicklung stellt selbstverständlich
auch die medizinisch hochwertige und spezielle Behandlung
älterer Menschen einen Schwerpunkt bei den Elisabethinen
dar.
Durch die geplanten Strukturmaßnahmen
sowie einer abgestimmten und dem Leistungsspektrum des Krankenhauses
entsprechenden Straffung der Bettenzahl kann ein Einsparungspotential
von etwa € 5 Millionen lukriert werden. Mit diesem Angebot
liefert das Krankenhaus der Elisabethinen im Verhältnis
zu seiner Größe nach wie vor den größten
Beitrag zum geplanten Einsparungspotenzial. Die Details dieses
Vorschlages werden in der Regionalkonferenz besprochen und
abgestimmt.
Von Seiten des Krankenhauses der Elisabethinen
Linz wird erwartet, dass die am Reformprozess beteiligten
Partner mit ebensolcher Konsequenz und Verantwortungsbewusstsein
in die Gespräche und die Umsetzung des Reformprozesses
eintreten. Das Krankenhaus der Elisabethinen Linz ist sich
sicher, dass durch diese offensive und verantwortungsbewusste
Vorgehensweise ein unübersehbarer und wichtiger Beitrag
für die Zukunft des Gesundheitssystems, aber auch der
Entwicklung seines Hauses gesetzt wird.
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| Energiemesse
im Krankenhaus der Elisabethinen |
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Das Krankenhaus der Elisabethinen widmet das Fortbildungsjahr
2005 dem Wohlbefinden seiner MitarbeiterInnen
In einer großen Energiemesse im Festsaal des
Hauses wurde ein Gesundheitsförderungsprogramm vorgestellt,
das den 1300 Beschäftigten des Krankenhauses eine bestmögliche
Gesundheitsvorsorge- und erhaltung garantieren soll.
Das Programm basiert auf 3 Säulen,. der Bewegung, der
Ernährung und dem Mentalbereich.
Vorträge, Seminare, Workshops und sogar Kochkurse sollen
bewirken, dass die Energiespeicher der Beschäftigten
wieder gefüllt werden. Gerade in den Gesundheitsberufen
wird oft vergessen, wie kräftezerrend der Dienst am Patienten
oft sein kann. Wenn nicht rechtzeitig auf die eigene Gesundheit
geachtet wird, kann das zu dem gefürchteten Burn out
Syndrom führen und im schlimmsten Fall zur Berufsunfähigkeit.
Um den MitarbeiterInnen die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen
möglichst schmackhaft zu machen, waren alle Referenten
des aktuellen Fortbildungsprogrammes eingeladen worden, ihr
Angebot vorzustellen. Seminarplätze konnten anschließend
direkt gebucht werden.
Der bis auf den letzten Platz gefüllte Festsaal des Krankenhauses
wurde kurzfristig zum Fitnessstudio umfunktioniert, als Dr.
Georg Karigl einen praktischen Einblick in seine Energieseminare
gewährte.
Der Mentaltrainer hat den Auftrag übernommen, im kommenden
Jahr die Lust auf absolutes Wohlbefinden bei den Beschäftigten
des Krankenhauses zu wecken.
Aber auch der Humor und seine Bedeutung für die Gesundheit
der Menschen wird nicht zu kurz kommen. Der Humorexperte Michael
Trybek wird versuchen, „die humorvolle Grundhaltung
als Brücke vom Ich zum Du darzustellen und im Anders-sein
eine Bereicherung aufzuzeigen“. Als Kostprobe seines
Könnens, verleitete er die Anwesenden zu eigentümlichen
Verrenkungen, die nicht in Peinlichkeit, sondern in Heiterkeit
endeten.
Weiters wurden vorgestellt:
Mental Bereich: Seminare zur Konfliktbewältigung, Exerzitien
im Alltag, Seminare zum Stressabbau, Seminare zur gelassenen
Bewältigung von Veränderungen.
Bewegung: Mountainbiken, Langlaufen, Marathontraining, Lauftreffs,
Nordic Walking, Sturztraining, Rückenschule, Aquagymnastik,...
Ernährung: das Geheimnis der Mediterranen Kost, Kochkurse
mit dem Haubenkoch, Gesundheitsstraße,
Das erfreuliche Ergebnis der Energiemesse: fast alle Fortbildungsveranstaltungen
sind ausgebucht.
In Seminaren und Workshops
sollen die MitarbeiterInnen der Lisln die nötige Energie
für den Arbeitsalltag tanken.
Auf humorvolle Art und Weise
wurden Schwächen der MitarbeiterInnen aufgezeigt und die
nötigen Gegenmaßnahmen vorgestellt.
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| Sr.
Barbara startet beim Linz Marathon |
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Die Direktorin der Elisabethinen Krankenpflegeschule
ist für Ihre Schüler und Schülerinnen immer
ein Vorbild, wenn es um den Umgang mit Menschen geht. Jetzt
zeigt Sie sich auch von ihrer sportliche Seite und wird am
17. April am OMV-Linz-Marathon teilnehmen.
Im Krankenhaus der
Elisabethinen geht derzeit ein Virus um, der von den Ärzten
nicht bekämpft, sondern durchaus gefördert wird.
Das „Laufvirus“ hat bereits 120 MitarbeitetInnen
erfasst und scheint diese so schnell nicht mehr loszulassen.
Im Rahmen des internen
Fortbildungsprogrammes unter dem Titel“ Beiß In
die Mango“ wird den Mitarbeitern, die im Arbeitsalltag
großen Belastungen ausgesetzt sind, neben den Schwerpunkten
„Gesunde Ernährung“ und „Mentale Entlastung“
auch ein umfangreiches Bewegungsprogramm angeboten.
Für laufinteressierte
MitarbeiterInnen und deren Angehörige besteht die Möglichkeit,
im „Lisl-Laufteam“ beim OMV-Linz-Marathon anzutreten.
Für die Vorbreitung
wird ein umfangreiches Service geboten, das im Rahmen des
zweiten Marathoninformationsabends im Festsaal des Krankenhauses
der Elisabethinen vorgestellt wurde
Jeder Läufer
hat die Möglichkeit, einen sogenannten Feldtest zu absolvieren,
bei dem sein derzeitiger körperlicher Zustand festgestellt
wird. Ausgehend davon wird ein individueller Trainingsplan
erstellt, der eine optimale Vorbereitung auf den großen
Wettkampftag darstellt.
Die StudentInnen der Elisabethinen-Diätakademie erarbeiten
unter ihrer Direktorin Marianne Tammegger für jeden Teilnehmer
einen persönlichen Ernährungsplan, die Leitung des
Krankenhauses stellt das Wettkampftrikot zur Verfügung.
Das Startgeld wird durch Sponsoring finanziert.
„Als Träger
des Krankenhauses sind wir Elisabethinen ernsthaft um das
Wohl unserer Mitarbeiter bemüht. Es freut uns, dass unser
Fortbildungsangebot eine derartige Resonanz erfährt“,
erklärt Schwester Barbara „Und weil wir diesen
Aktivitäten so positiv gegenüberstehen, ist es auch
logisch, selbst daran teilzunehmen“, so die marathonlaufende
Ordensfrau.
Trainingsbeginn ist
Montag der 31. Jänner, ab diesem Termin wird die Lisl-Marathon-Truppe
unter der fachkundigen Anleitung von routinierten und wettkampferprobten
Kollegen zweimal wöchentlich auf der Laufbahn zu sehen
sein, unter Ihnen Schwester Barbara.
Zitat „
Wenn ich noch 40 wäre, würde ich auch beim Linz-Marathon
antreten“, Sr. Friedburga Druckenthaner, Generaloberin
der Elisabethinen Linz
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| Mitarbeiter-Grippeimpfung
als Patientenschutz |
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Grippeimpfungen werden in erster Linie als Selbstschutz
zur Vorbeugung von Influenza angesehen.
Mitarbeiter in den Gesundheitsberufen haben täglich viele
Kontakte mit Patienten
und Angehörigen. Um Patienten vor vermeidbaren Infektionen
zu schützen, bittet das Krankenhaus der Elisabethinen
ihre MitarbeiterInnen zur Grippevorbeugung.
Unter Grippe versteht man die Infektion mit einem der Influenzaviren.Die
echte Grippe - im Gegensatz zu den Erkältungskrankheiten,
dieauch oft als „grippaler Infekt“ bezeichnet
werden - ist ein schweresKrankheitsbild, das mit plötzlich
einsetzendem Fieber und schweremKrankheitsgefühl einhergeht.
Gefährlich kann dabei eine Lungenentzündung werden,
die mit Blutaustritten in der Lunge auch bei jungen Menschen
ohne Risikofaktoren Todesfälle verursachen kann.
Besonders gefährdet sind bei der Grippe jedoch alle älteren
Menschen und dabei besonders jene, die an Herz-, Kreislauf-
und Lungenkrankheiten leiden. Weiters alle, die unter einer
immunsuppressiven Behandlung stehen oder aufgrund ihrer Erkrankung
eine geschwächte Abwehr haben.
Diesen Patienten gilt die besondere Aufmerksamkeit bei der
jetzt gestarteten Grippeimpfaktion für Mitarbeiter.

Mitarbeiter können durch ihre häufigen Kontakte
mit Patienten und deren Angehörigen zu Überträgern
von Infektionskrankheiten werden.
Besonders gilt dies für Infektionen der Atemwege, da
hier die Erreger sehr effektiv durch Tröpfcheninfektion
weitergegeben werden. Es ist dabei wichtig zu wissen, dass
eine Übertragung nicht nur durch Erkrankte, sondern auch
in der Inkubationszeit erfolgt, also in der Zeit nach der
Ansteckung, in der noch keine Krankheitserscheinungen vorhanden
sind.
Durch die Grippeimpfung lässt sich eine Gefährdung
der Patienten durch Influenzaviren (Erreger der Grippe) verhindern.
Die unmittelbaren Auswirkung der Influenzadurchimpfrate des
Personals auf die Sterblichkeitsrate der Patienten ist wissenschaftlich
nachgewiesen.
Um eine möglichst hohe Beteiligung an der Impfaktion
zu erreichen, werden die Kosten für den Impfstoff je
zur Hälfte von Krankenhaus und Betriebsrat übernommen.
Neben den Patienten soll mit dieser Aktion natürlich
auch dem Personal selbst Schutz vor dem erhöhten Infektionsrisiko
geboten werden.
Durch die Förderung der Gesundheit der MitarbeiterInnen
wird darüber hinaus der Krankenhausbetrieb auch in Grippezeiten
gewährleistet.
Die Zahl der Infektionen kann durch die Impfung um ein Viertel,
die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage bis zu 40% gesenkt
werden.
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Entfernung
einer Blase mittels Schlüsselloch-
chirurgie in Österreich im Krankenhaus der Elisabethinen |
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„Die
radikale Zystektomie (Entfernung der Harnblase wegen Blasenkrebs)
mit Harnableitung gilt als eine der größten und
schwersten Operationen in der Urologie. Der Blutverlust ist
dabei meistens hoch,“ erklärt Univ.-Prof. Dr. Günter
Janetschek, Abteilungsleiter der Urologischen Abteilung am
Krankenhaus der Elisabethinen Linz.
„Der Eingriff ist für den Patienten sehr belastend“.
Jetzt wurde dem ersten Patienten in Österreich eine
an Krebs erkrankte Blase mittels Laparoskopie erfolgreich
entfernt.
Gegenüber der
offenen Chirurgie, hat die Schlüssellochchirurgie für
den Patienten mehrere große Vorteile:
Die gute endoskopische
Sicht bei der Zystektomie ermöglicht eine sehr präzise
Operation, was sich unter anderem in dem durchschnittlich
sehr geringen Blutverlust dokumentiert. Bei der folgenden
Harnableitung ist nur mehr ein kleiner Schnitt erforderlich,
wodurch das Operationstrauma weiter reduziert wird. Deshalb
wird die Darmmotilität (Überbegriff aller unwillkürlichen
Muskelbewegungen des Darmes zum Weitertransport der Verdauungsinhalte)
wesentlich geringer beeinträchtigt als dann, wenn die
gesamte Operation mit einen großen Schnitt durchgeführt
wird.
Weltweit gibt es nur
einige Zentren, die diese Operation laparoskopisch durchführen
können. Vor allem in Belgien und Frankreich gibt es aber
schon gute Ergebnisse mit der neuen Operationsmethode.
Der im Krankenhaus
der Elisabethinen Linz behandelte Patient hatte mehrere Risikofaktoren
und deshalb ein deutlich erhöhtes Operationsrisiko. Der
Eingriff selbst verlief aber völlig komplikationslos.
Trotz der Risikofaktoren war auch der postoperative Verlauf
problemlos und deutlich rascher als bei einer vergleichbaren
offenen Operation.
Der Patient konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen.
Durch diesen
Erfolg bestätigt, werden wir in Zukunft bei geeigneter
Indikation im Krankenhaus der Elisabethinen Linz alle Zystektomien
laparoskopisch durchführen, da die Vorteile überzeugend
sind,“ so Janetschek.
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| Internationaler
Architektenwettbewerbe im Krankenhaus der Elisabethinen |
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Nach
einem internationalem Architektenwettbewerb wird das Krankenhaus
der Elisabethinen zum modernen Dienstleistungszentrum
Sieger des Architektenwettbewerbes
ist das in Frankfurt am Main angesiedelte Architekturbüro
Wörner und Partner.
„Die schönste Art einen Auftrag zu erhalten ist,
ihn durch einen Wettbewerb zu gewinnen“, erklärte
Architekt Richter nach der Bekanntgabe der Jury- Entscheidung.
Seit 1957 wird das
Krankenhaus der Elisabethinen Linz permanent renoviert und
umgebaut, um den Anforderungen des rasanten medizinischen
Fortschrittes und des Patientenkomforts gerecht zu werden.
Mit dem neu geplanten
Bauvorhaben wird die Zukunft des Krankenhauses der Elisabethinen
Linz in Richtung modernes Dienstleistungszentrum festgeschrieben.
Die Konsequenzen aus
der Altersstruktur der Patienten und die Veränderungen
des Gesundheitswesens sind die Triebfedern der geplanten Umbaumaßnahmen.
Geplant sind die Renovierung des zehnstöckigen A- Bettentraktes,
die Errichtung eines neuen Krankenhaustraktes in der Elisabethstraße
mit der Überbrückung selbiger, die völlige
Neugestaltung des Eingangsbereiches und die Umstrukturierung
der Speiseversorgung .
In der Verantwortung
gegenüber den Geldgebern, 90% der Kosten werden vom Land
OÖ und 10% vom Konvent der Elisabethinen getragen, wurde
ein Architektenwettbewerb EU weit ausgeschrieben.
„Wir
wollen neben der besten architektonischen Lösung auch
die Garantie des optimalen Einsatzes der Ressourcen“,
so der ärztliche Direktor Dr. Franz Harnoncourt.
Das Siegerprojekt
überzeugte die neunköpfige Jury, die sich aus der
Kollegialen Führung des Hauses, der Generaloberin des
Klosters und Vertretern des öffentlichen Bauwesens zusammensetzte,
in der Realisierung beider Vorgaben.
Bei der Planung des
Eingangsbereiches wurde besonders auf den Aspekt der Orientierungshilfe
Wert gelegt. Eine zweigeschoßige Eingangshalle wird
zum
logischen Ausgangspunkt im Krankenhaus. Von hier aus ist ein
in Richtung Kloster und Patientengarten optisch geöffneter
Hauptweg vorgesehen. Dieser leitet den Besucher vom Betreten
des Krankenhauses in der Fadingerstraße bis zum Verlassen
des neuen Traktes in der Eisenhandstraße, stets mit
dem attraktiven Blick auf Kloster und Garten.
Der Weg führt
vorbei an der Patientenkapelle, die als Symbol des Ordenskrankenhauses
direkt an die Fadingerstraße gestellt wird, vorbei an
der zentralen Informationsstelle, an Läden und einer
Cafeteria.
Mittels Panoramalift erreicht man den zweiten Stock, in dem
Mitarbeiter künftig ihre Mahlzeiten vor der einladenden
Kulisse der Elisabethkirche einnehmen können.
Von hier aus überschreitet man die überdachte Elisabethstraße
und gelangt in den neuen Krankenhaustrakt.
Dieser Trakt wird die neue Dialyse beherbergen, die Hämatologische-,
die Nephrologische- und die Ernährungsambulanz.
Die neue Geriatrieabteilung wird für Patienten mit langer
Aufenthaltsdauer, abseits der Betriebsamkeit, mit viel Licht
und Sonne konzipiert.
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| Aktualisiert am 04.03.09 |
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A.ö. Krankenhaus der Elisabethinen Linz
Fadingerstraße 1 A-4010 Linz
Tel.: +43 / (0)732 7676 0 - Fax: +43 / (0)732 7676 2106 - krankenhaus@elisabethinen.or.at |
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